Geld sparen vor dem Umzug

Ein Wohnungs- oder sogar ein Ortswechsel kann dem Leben völlig neue Impulse geben. Ein Umzug beispielsweise nach Küsnacht bietet viele interessante Optionen. Bevor man jedoch diesen häufig unwiderruflichen Schritt unternimmt, sollte man sich einige Gedanken machen. Vielleicht landet man nach dem Auszug von daheim aus dem Elternhaus in der gewünschten Freiheit und Unabhängigkeit – aber häufig dann auch ohne Netz und doppelten Boden.

Der Umzug in eine neue Stadt oder in ein neues Bundesland kann natürlich den Horizont erweitern und viele aufregende Optionen schaffen. Vielleicht wird die eigene finanzielle Stabilität durch die Übernahme eines neuen Jobs gestärkt oder das persönliche Wohlbefinden durch die Abkehr von der Stadt aufs Land verbessert.

Es gibt viele Gründe, sich räumlich zu verändern. Aber besonders wichtig ist, dass man sich für diese Entscheidung emotional bereit fühlt. Sich vom alten Leben zu trennen und neu zu beginnen kann interessant und spannend sein. Wichtig ist jedoch, dass man sich das Abenteuer – was einen Umzug immer kennzeichnet – auch finanziell leisten kann und nicht plötzlich in ein grosses Loch fällt. Einen Umzug muss man sich leisten können. Denn die Kosten für einen Umzug darf man nicht unterschätzen. Und das gilt nicht nur für die Buchung des Umzugsunternehmens. Wieviel Geld sollte man für einen Umzug beispielweise nach Küsnacht gespart haben. Wieviel sollte auf der hohen Kante liegen, bevor der Umsiedlungsprozess startet? Hier finden Sie einige Antworten auf Ihre Fragen. Dazu gehören natürlich in erster Linie die Wohnkosten, die sich als grosse finanzielle Hürde aufbauen.

  1. Miete oder Hypothek

Sollte die Entscheidung für eine Mietimmobilie fallen, gilt zunächst zu berücksichtigen, dass ausreichend Geld für die Monatsmiete angespart wird. Empfehlenswert sind drei Monatsmieten, die ein beruhigendes notwendige Polster darstellen. Zudem sollte die übliche Kaution in Höhe von 2 – 3 Monatsmieten einkalkuliert werden. Das Geld fliesst zwar bei sachgerechter und pfleglicher Pflege der Immobilie beim Auszug wieder zurück, belastet aber am Anfang die persönliche Liquidität – fehlt also im Geldbeutel.

  1. Nebenkosten

Es bietet sich an, unterschiedliche Anbieter in der gewünschten neuen Location zu kontaktieren, um sich über die ungefähre Höhe der Mietnebenkosten zu informieren. Denn zusätzlich zur Miete – oder Hypothek – sind die Kosten für Strom, Gas oder Wasser wichtige Positionen, die in die monatliche Kalkulation einfliessen müssen. Diese Nebenkosten variieren vom Wohnort und der Größe des Objektes.

  1. Umzugskosten

Wer umzieht, muss natürlich auch die Umzugskosten berücksichtigen. Abhängig von der Entfernung zu Ihrem neuen Zuhause, der Größe Ihres Umzugs und benötigten Umzugshilfen können zwischen ein paar hundert und mehreren tausend Schweizer Franken an Aufwand zusammenkommen.

Die Beauftragung eines professionellen Umzugsunternehmens ist zwar kostspieliger als ein privat organisierter Umzug. Aber vor allem in folgenden Fällen rentiert es sich,

  • wenn man über eine große Entfernung umzieht
  • wenn ein großer Umzug organisiert werden muss
  • wenn schöne Möbel und andere wertvolle Gegenstände transportiert werden müssen
  • Wenn die Zeit und / oder Energie fehlt, sich um die Umzugsaufgaben zu kümmern
  • Wenn ein sicherer, effizienter und reibungsloser Umzug gewährleistet werden soll

 

  1. Lebenshaltungskosten für eine gewissen Zeitraum

Die Ersparnisse müssen ausreichen, um die Lebenshaltungskosten für die ersten paar Monate zu decken. Schliesslich möchten Sie nicht in finanzielle Schwierigkeiten rutschen, bis das Leben nach dem Umzug wieder in Ordnung gebracht ist. Sie benötigen:

Nahrung – In den ersten Wochen nach dem Umzug muss die Küche zunächst einsatzbereit gemacht werden, bis die Mahlzeiten wieder zubereitet werden können. Bis dahin muss auswärts gegessen werden oder der Lieferdienst beauftragt werden. Die Kosten dafür liegen jedoch deutlich höher.

Verschiedenes – Benötigt eine Vielzahl von Kleinigkeiten im Haus (Glühbirnen, Papiertücher, ein Geschirrfach usw.) sowie Toilettenartikel, Reinigungsmittel, Körperpflegemittel und viele andere Kleinigkeiten, die sich schnell zu einem erheblichen Kostenblock summieren können. Natürlich sollte man auch für Ausgaben für Kleidung, Medikamente und alle anderen persönlichen Ausgaben vorbereitet sein.

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